Was bedeutet In Vino Veritas?

Mit ‚In Vino Veritas‚ -‚Im Wein liegt die Wahrheit‘ präsentiert sich dem Zuschauer eine neue Form von Konzerterlebnis.

Musikalische Schwänke von barocken Meistern wurden zu allerlei Geschichten und Begebenheiten zusammen gefügt und verschmelzen zu einem Abend barocker Lustbarkeit.

…Hören, Sehen, Schlemmen –
erwartet den geneigten Zuhörer bei In Vino Veritas in Form von Livekonzerten sowie LiveStreaming, kulinarische Genüsse in vielerlei Variationen dargeboten auf dem malerischen Schlossgut Altlandsberg…

Die Gäste können zwischen den Live-Konzerten: Erster Streich – „Wein Weib und Gesang“ –in der romantischen Feldstein-Stadtkirche oder Zweiter Streich -„Der liebe Macht herrscht Tag und Nacht“ – in der kürzlich restaurieren Schlosskirche wählen.

Gemälde

In Vino Veritas in der Schlosskirche Altlandsberg

Doch keine Angst, Sie verpassen dank unserer LiveStream Übertragung keinen Moment vom jeweils anderen Konzert.

Denn während das Live-Konzert in der einen Kirche läuft, wird es in Bild und Ton auf eine Leinwand in die andere Kirche übertragen.

In den Pausen erwartet Sie ein kulinarisch weitgefächertes Angebot an Speisen und Getränken, wo sich für jeden Geschmack das Passende findet.

Zum Dritten Streich – ‚Barocke Gasthausszenen‘ -führen wir das Publikum auf den neu gestalteten Domänenhof, neben dem rekonstruierten Brau-und Brennhaus.

Unter freiem Himmel und inmitten des malerischen Schlossgut’s Altlandsberg, klingt der Abend barocker Geselligkeit, im wahrsten Sinne aus.

Hiernach hält das Brau- und Brennhaus ein speziell für den Abend konzipiertes Menü bereit, das auf Wunsch gern bereitet wird.

TICKETS im VORVERKAUF
in der Stadtinformation Altlandsberg
Krummenseestraße 3
15345 Altlandsberg
033438 – 151150
oder
online unter www.Reservix.de

Vorverkaufspreis: 25,00 €
Abendkasse: 28,00 €

Erster Streich.
‚Wein,Weib und Gesang‘

Ein alter Spruch heißt ‚Wer nicht lieb Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang!‘ dieser hat auch in unserer heutigen, schnelllebigen und von Terminkalendern beherrschten Zeit seine Bedeutung. In der Barockzeit war dieser Wortlaut nicht nur in aller Munde sondern wurde gelebt. Das Erste Livekonzert des Abends widmet sich ganz den Freuden des menschlichen Daseins, damals wie auch heute.

  • Arcangelo Corelli – Sinfonia aus Opus V Sonata I (1674-1739)
  • Adam Krieger – „Ein Freund, ein Trunk, ein Lieb, ein Sprung“ (1634-1666)
  • Anonymus – Intrada e Giga senza Basso (1688) (Rost-Codex,1688 Strasbourg)

—Recitativ—

  • Johann Anastasius Freylinghausen – „Du zuckersüsses Himmelsbrot“ (1670-1739)
  • Philipp Heinrich Erlebach – Sonata Terza für zwei Violinen und Continuo (1657-1714)
    2.) Allemande
    3.) Courante
  • Gabriel Voigtländer – „Ein Trink-Liedlein“ (1596-1643)
  • Philipp Heinrich Erlebach – Sonata Terza (1657-1714)
    4.) Sarabande
  • Adam Krieger – „Der Rheinsche Wein tanzt gar fein“ (1634-1666)

Zweiter Streich.
‚Der Liebe Macht herrscht Tag und Nacht‘

‚Liebe‘ ist ein zutiefst menschliches Thema und bewegt uns seit jeher. So auch im 17.Jh., wo die Liebe und alles was dazu gehört die Gemüter nicht nur erwärmte sondern auch bewegte. Diesen bewegten Gemütern ist das nachfolgende Programm des zweiten Livekonzerts zu verdanken, in dem man nicht nur vielerlei erquickliches sondern auch lehrreiches finden kann…

  • Johann Heinrich Schmelzer – Ballet „Fechtschule“ (1623-1680)
    1.) Aria I
    2.) Aria II
    3.) Sarabande
    4.) Courente
    5.) Fechtschule
    6.) Bader Arie
  • Philipp Heinrich Erlebach – Sonata Terza für zwei Violinen (1657-1714)
    6.) Finale
  • Andreas Hammerschmidt – „Kunst des Küssens“ (1611-1675)
  • Adam Krieger – „Wer freudig ist auch gerne küsst“ (1634-1666)
  • Adam Krieger – „Der Liebe Macht herrscht Tag und Nacht“ (1634-1666)
  • Adam Krieger – „Wohl dem der sich vergnügt“ – Impro (1634-1666)
  • Samuel Capricormus – Ciaconna in D-Dur à 3 (1628-1665)

Dritter Streich.
‚Ein Abend im Gasthaus‘ Finale

Der Abend klingt fröhlich und ausgelassen aus und lässt die Tanz- und Feierlaune des Barock wieder aufleben.

  • Philipp Heinrich Erlebach – Sonata Terza für zwei Violinen (1657-1714)
    1.) Adagio
    5.) Ciaconna
  • Georg Daniel Speer – 16. Lompynisches Stück (1636-1707)
    „Als nun das dumme Vieh, auch dieser Gefahr entwichen“
    – Due Capricci à tre
  • Gabriel Voigtländer – „Gute Freunde, gut Essen und Trinken und gut Gespräche“ (1596-1643)
  • Anonymus – Allemande senza Basso
  • Anonymus – “ Une jeune fillette“ (16.Jh)
  • Francesco Turini – Sonata à tre ‚ E tanto Tempo hormai'(1595-1656)
  • Anonym – “ Der Trinker“ (16.Jh.)
Contra Punct_us

Die Künstler von Contrapunct_us

Dieses Ensemble wurde 2015 gegründet mit Hauptaugenmerk auf Barockmusik im deutschsprachigem Raum. Das Ensemble bildet sich aus exzellenten Musikern verschiedenster Nationen, die sich aus Freundschaft, Neugier und Liebe zur Musik zusammen gefunden haben, um Werke alter Meister erneut strahlen zu lassen. Das oberste Bestreben des jungen Ensembles ist es, den Geist und Esprit dieser vergangenen Zeit wieder aufleben zu lassen und damit deutlich zu machen, dass es sich hierbei eben nicht um „alte“ oder gar „veraltete“ Musik handelt, sondern um eine Quell von permanenter Energie, aus dem man damals wie heute schöpfen kann.

  • Violine – Marijn Seiffert
  • Viola – Susanne Fliegel
  • Violoncello – Karl Simko
  • Violone – David Scherka
  • Laute – Lukas Hennig
  • Cembalo – Manuel Dahme
  • Blockflöte – Simon Borutzki
Anna Willerding

Anna Willerding

Anna Willerding

Die Mezzosopranistin Anna Willerding begann ihre sängerische Laufbahn schon mit 13 Jahren an der Berufsfachschule Altötting bei Sabine Schütz. Bereits drei Jahre später wurde sie bei „Jugend musiziert“ mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Bald darauf folgte ein Bachelor Studium an der Hochschule für Alte Musik „Schola Cantorum Basiliensis“ in Basel, das sie bei Evelyn Tubb 2015 „sehr erfolgreich“ abschloss. 2014 erhielt sie im Rahmen ihres Studiums den Preis der Marie-Louise Stiftung für Sänger. Aufgrund der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Sabine Schütz, die zu ihren ausschlaggebenden Lehrern zählt, kehrte sie im September 2015 nach Altötting zurück, um in einem vertiefenden künstlerischen Jahr (BfM), wieder mit ihr zu arbeiten. Im Herbst 2016 begann Anna Willerding mit einem Masterstudium an der „Schola Cantorum Basiliensis“, erneut Evelyn Tubb. In den letzten Jahren nahm sie an der Internationalen Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg an mehreren Meisterklassen von Helena Lazarska und 2014 bei Kurt Widmer teil. In diesem Jahr zählte sie zu den Preisträgern der Internationalen Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg. Im Rahmen der Salzburger Festspiele wirkte die junge Sängerin bei dem Preisträgerkonzert mit, wo Sie mit dem Preis des Kulturfonds der Stadt Salzburg ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr gab Sie ihr Rollendebüt in der Oper „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart als zweite Dame“ im Kulturforum Altötting. 2015 nahm sie u.a. an den Internationalen Tagen der Alten Musik unter Michi Gaigg und Ulrike Hofbauer in Linz teil. Bei Meisterkursen und Projekten gaben Dozenten wie Flavio Ferri-Benedetti, Margreet Honig, Emma Kirkby, Alessandro De Marchi, Andrea Marcon, Anthony Rooley, Andreas Scholl und Gerd Türk wichtige Impulse für ihren sängerischen Weg. Sie legt großen Wert auf ein breit gefächertes Repertoire von Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken. Dies führte sie u.a. zum Internationalen Interpretationskurs für Lieder von Hugo Wolf nach Slovenj Gradec zu Breda Zakotnik. Im Sommer 2016 sang sie in Österreich bei den Donaufestwochen im Strudengau im Schloss Greinburg in der Barockoper „Der geliebte Adonis“ von Reinhard Keiser.

 

 

Hendryk Voß

Hendryk Voß

Hendryk Voß

Der angehende Tanzpädagoge erhielt seinen ersten Ballettunterricht an der Ballettschule von Sabrina Mautsch und wechselte 1996 an die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik Berlin, wo er seine Ausbildung bei Stefan Lux, Ursula Leesch und Edna Azevedo fortsetzte. 2001 bis 2003 wirkte er bereits während der Ausbildung in Produktionen der Staatsoper Berlin Unter den Linden mit. Unter anderem in Dornröschen, Der Nussknacker, und Zar und Zimmermann. Im Jahre 2005 schloß Hendryk Voß die Ausbildung zum staatlich geprüften Bühnentänzer zusammen mit dem Abitur ab, und wirkte fortan als Freischaffender Balletttänzer im In- und Ausland. Hierbei arbeitete er sowohl solistisch als auch als Gruppentänzer mit Peter Breuer, Fabrice Edelmann, Miriam Wolf u.v.a. zusammen. Bis heute tanzt Hendryk Voß für Veranstalter und Theater, wobei sein Repertoire neben klassischen Werken wie: Der Nussknacker, Le Corsaire, Schwanensee, Dornröschen, Giselle und Chopiniana; sowohl Barocktanz als auch musical dance und eigene Choreographien umfasst. Zudem war er in der Zeit von 2009 bis 2012 Liedsänger in der Dark Metal Band ‚Masters of Dark Fire‘. Und wirkte, in diesem Zusammenhang, bei zahlreichen Konzerten in ganz Europa, und CD Produktionen mit. Schon früh entdeckte Hendryk Voß eine Leidenschaft zum Unterrichten. Er begann 2012 ein Postgraduate Diploma in Ballettpädagogik an der Royal Academy of Dance, London und schloß dieses 2013 mit „Distinction“ ab. Seit 2014 studiert Hendryk Voß im Masterstudiengang Tanzpädagogik ebenfalls an Royal Academy of Dance. Seither ist er Privatstudent bei Professor Martin Puttke. Bereits das zweite Jahr in Folge gestaltete Hendryk Voß einen Tanzworkshop an der Ballettschule Ballet und Balance in Zürich, wo er mit den Schülern eigene Opernchoreographien (Mozart:Zauberflöte//Humperdinck: Hänsel und Gretel) erarbeitete.

 

Christian Voß

Christian Voß

Christian Voß

unternahm seine ersten Schritte an der Violine bei Birgit Kowalski und bei Prof. Johannes Kittel. Ab 2007 studierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin moderne Violine, in dieser Zeit konnte er zahlreiche Wettbewerbserfolge verzeichnen, unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb sowie beim Biagio-Marini-Wettbewerb. Nach seinem Diplomabschluss auf der modernen Violine folgte 2012 ein Masterstudium für Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis, dass er mit Auszeichnung abschloss. Seine Lehrer waren Amandine Beyer, Stephan Mai, Giorgio Paronuzzi Jörg-Andreas Bötticher und Jesper Christensen u.v.a. . Christian Voß arbeitete bereits mit vielen Größen der Barockwelt zusammen, wie Dorothee Oberlinger, Riccardo Minasi, Alexis Kossenko, Kristian Bezuidenhout, Dmitry Sinkovsky, Wolfgang Katschner, Kai-Uwe Jirka, Shai Kribus, Jermaine-Albert Sprosse, Georg Kallweit, Raphael Alpermann und Luca Pianca. Er konzertiert mit Ensemblen wie Les Ambassadeurs, Il Pomo d’oro, Ensemble 1700, dem Telemannischen Collegium Michaelstein, der Lautten Compagney Berlin und Il Botto Forte. Konzerte, Festivals und Aufnahmen führten ihn durch ganz Europa bis nach China wo er als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister auftrat. 2015 gründete er das Ensemble ContraPunct_us und produzierte im selben Jahr zusammen mit dem Countertenor Fritz Theodor Spengler das Album „Händel-German Arias“ mit dem Label Klanglogo.